ATH-Geschichten 

ATH-Geschichten ereignen sich vor allem in unserem Gruppenalltag. Es sind Ereignisse, die sich vom normalen Geschehen abheben, lustig , traurig, gefährlich oder in irgendeiner Weise erwähnenswert sind. Hier schreiben nicht die Kunden sondern die Trainer. Den letzten Beitrag sieht man immer zuerst. Also ruhig ein bisschen stöbern, ob vielleicht eine Geschichte von Ihnen bekannten Wauzis dabei ist! 00020837tcatlesung.jpg

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feh_7083.jpgSachenmacher

 

treffen




Hundefreunde

 

2018

 

Unser diesjähriges Sommerfest hatte mal einen ganz anderen Charakter. Es war sehr bunt durch die vielen Stände – obwohl von den 18 angekündigten dann doch 6 leider nicht gekommen sind.

 

Trotzdem gab es viele tolle Dinge zu sehen und zu kaufen. Von kunstvollen Grußkarten, Kästchen und anderen Dingen aus Papier und Pappe über lecker aussehende schön duftende Seifen, kreatives aus Stoff, Filz  und Leder für jedes Alter – vom Baby bis adult ;-).

 

Schöne Taschen, Schmuck und Keramik zur Deko und gedrechselte Dinge vom Kettenanhänger bis zu schönen Obstschüsseln aus Holz. Leckere Honigsorten für die Zweibeiner und Snacks für die Vierbeinigen aus Lunge, Pansen und anderem Fleischzeug…..

 

Auch der Stand von Aktiv-für-Hunde-in-Not hatte viele unterschiedliche Dinge  für Mensch mit Hund im Angebot  und  viele gingen mit einer schönen Fotocollage und einem Termin zum großen Fotoshooting nach Hause.  Aber erst nachdem von Kaffee und den superleckeren Kuchenspenden probiert wurde. Ich habe mindestens 4 mal beim Apfelstreuselkuchen zugeschlagen. Der war die Krönung für – zumindest für mich.

 

feh_7082.jpgAlles hat super geklappt und ich finde es jedes Jahr wieder beeindruckend, wie gerne geholfen wird beim Backen im Vorfeld, Verkauf von Kaffee und Kuchen und beim Kassieren des Eintritts.

 

Viele Hunde- und Menschengesichter aus vergangenen Tagen / Jahren habe ich wieder gesehen und mich besonders gefreut, wenn auch der Wauzi mich erkannt hat und mir zugeflüstert hat, hier in der Huschu war es schön und ich hab dich nicht vergessen.

 

 

Es waren leider nicht so viele Besucher wie in Vorjahren, zumindest wirkte es recht überschaubar. 

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Vielleicht war das diesjährige Konzept doch nicht so gut für einen Hundeplatz. Auf früheren Festen  gab es halt mehr an Vorführungen für Hundeleute und Mitmachaktionen. Diesmal mußten sich alle mit ihrem Hund in Eigenregie an den bereitgestellten Stationen beschäftigen.

 

Wenn man von den Eintritts-Einnahmen (2 € pro Person)  ausgeht, müßten es etwas mehr als 100 Besucher gewesen sein.

Insgesamt ergaben Eintritt Kaffee und Kuchen und je Stand eine kleine Spende , zusammen 

       

615 Euro!

 

 

Im Folgenden könnt ihr lesen wohin dieses mal das Geld geht und warum:

 

 

                  215 Euro  gehen an Cindy Schulze, die

 

in Zentendorf in der Oberlausitz in der Nähe der polnischen Grenze einen

Hundekindergarten mit Hundepension aufgebaut hat.

 

Nebenher kümmert sie sich um Hunde die keiner mehr will oder die nicht in ihrem Zuhause bleiben können.

Sie integriert sie in Kindergarten und Pension und vermittelt sie in Ruhe und nachdem sie sich ein Bild von ihnen gemacht hat in gute geeignete Hände weiter. Dabei ist ihr Vorgehen sehr umsichtig und auch eher herzlich unkonventionell und kompetent.

 

Wie sie praktisch vorgeht habe ich aus zuverlässiger und betroffener Quelle, im Fall Dori, erfahren und verfolgen können.

dorifilz20170523_152937_resized.jpgViele haben für  Dori lange nach einer geeigneten neuen Familie (möglichst ohne Mann) gesucht, auch hier in unserer Region, da sie schon oft mit ihren Hundeeltern bei mir Urlaub gemacht hat und sie mir sehr ans Herz gewachsen ist.Ich hab sie sogar gefilzt, wie ihr hier sehen könnt.

Leider ist sie so gar nicht der Hund, den jeder unbedingt haben möchte: Sie braucht Medikamente, war unberechenbar und arg übergriffig mit ihrem schwer erkrankten Herrchen, grob im Spielen, dabei aber so liebenswert, lernbegabt und herzlich mit Frauchen und ihr vertrauten Menschen.

Immer wieder habe ich darüber nachgedacht sie zu mir zu nehmen. Aber so viel sprach dagegen.

Viele Tränen sind bei ihrer Hundemama geflossen bei der Entscheidung den Hund abgeben zu müssen und immer blieb die Entscheidung  gepaart mit der Hoffnung, dass sie doch irgendwann mal wieder nach Hause  kann .

 

Auf eine so unklare Situation, auf das nicht Gehenlassen wollen, den großen Abschiedsschmerz und die Hoffnung, dass vielleicht in einpaar Monaten doch noch alles wieder gut werden könnte und sie wieder nach Hause kann, wollte und konnte sich niemand einlassen.

Allein die Entscheidung ob man einen Abgabehund aufnimmt oder einen Pensionshund ist ein enormer finanzieller Spagat für die aufnehmende und auch für die abgebende Person.

Dieser Spagat war mit Frau Schulze und ihrem Hundekindergarten möglich !!!

Mit Herz und Verstand schaute sie auf Hund und Mensch und diese unglückliche und schwierige Situation.

Seit 3 Monaten lebt Dori nun immer noch im Hundekindergarten, in einem großen stets zugänglichen Freilauf,

stets zugänglichen Wohnbereich (außer Küche),

gemeinsamen Fernsehabenden und nie alleine.

Ganz viele Berichte hat Doris Frauchen per Wort und per Video seit Anfang an bekommen, damit sie sehen kann wie gut es Dori geht und dass sie Hundefreunde gefunden hat.

Einen Zwinger gibt es bei Frau Schulze nicht und ihr Konzept scheint aufzugehen. Alte und Kranke bekommen ihre Rückzugsnischen und ein besonderes Augenmerk.  

Für Dori gibt es inzwischen Interessenten , die von Frau Schulze auf Herz und Nieren begutachtet werden.

Ich finde Frau Schulze hat allein an Dori und ihrer Ex-Mama in den 3 Monaten so viel Gutes getan, dass sie ein kleines Dankesschön verdient hat. Auch wenn sie vorm Finanzamt nicht spendenberechtigt ist, überweise ich 215 Euro mit einem guten Gefühl an sie.

 Ich hoffe das seht Ihr alle genau so. Schaut einmal auf ihrer Seite nach:

www.derhundekindergarten.de

 

 

Der Rest, also eine 400-Euro-Spende geht an den

Verein Einbecker Spendenteam:

 

www.einbeckerspendenteam.de

 

Sie sagen über sich:

2015 wurde aus der Initiative "Spendenteam Einbeck und Umgebung" der gemeinnützige Tierschutzverein „Einbecker Spendenteam- eine Stimme für Tiere e.V.“.

Unser Ziel ist die kurzfristige Unterstützung hilfebedürftiger Tiere.

Es kann sich hier um herrenlose, ausgesetzte, verletzte, misshandelte oder aufgenommene Tiere handeln.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch materielle Unterstützungen wie Futter, medizinische Versorgung, Kastrationsprojekte, Sachspenden und sonstige Hilfestellungen verschiedener Art.

Unterstützung bei Verhütung und Verfolgung jeglicher Art der Tierquälerei, Tiermissbrauch oder nicht artgerechter Behandlung von Tieren.

Über zahlreiche erfolgreiche Projekte der vergangenen Jahre könnt Ihr auf der Vereinshomepage nachlesen.

 

In Kürze folgen hier noch einpaar Fotos, die uns von Ivy´s Herrchen Frank zur Verfügung gestellt wurden :

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