17.4.2011, sauer und froh.....

17.4.2011, sauer und froh........

ich berichte erstmal fröhlich von den schönen Ereignissen:

Mit dem Hundeführerschein in der Tasche….

dsc_0258klein.jpgkonnten alle 8 Teilnehmer am Sonntag, den 10.4.2011, glücklich die Marktstuben in Northeim verlassen. Hier fand , wie auch im letzten Jahr, der letzte Teil der Prüfung, nämlich ein längerer Restaurantbesuch statt. Die Prüfung begann morgens um 10 Uhr mit der schriftlichen Prüfung in Sachkunde. Natürlich waren alle furchtbar aufgeregt und schon seit 9 Uhr im Gelände, damit die Wauzis schon mal alles einbisschen kontrollieren konnten.

Nachdem alle den Theorieteil bestanden hatten  folgte dann die  Überprüfung des  Umgangs von Hund und Mensch miteinander auf unserem  Übungsgelände. Hier outete sich der wahre Streber namens Balou, der mit Frauchen eine reine Kür hingelegt hat. Vom Spanischen Schritt bis zum gekonnten Dauerblickkontakt war alles dabei.  Auch Eddi, von dem wir nicht wußten wie es wird, wenn sich die fremde Prüferin nähert, zeigte sich von seiner gelassensten Seite. Alle konnten fröhlich mit Maulkorb umher spazieren und selbst Ellen hat mit Rescou-Tropfen geschafft, woran sie nie geglaubt hat. Alle anderen waren sowieso keine Wackelkandidaten und zeigten sich von ihrer bekannt besten Seite.

Danach  gings weiter in die  Feldmark, an den von den Bauern heiliggesprochenen Wiesen vorbei, die Hund nicht und nie wieder betreten darf! Wir haben uns die größte Mühe gegeben über die Grashalme zu schweben....
 
Mehrere Konfrontationen und Begegnungsmomente mit  Joggern, Fahrradfahrern, komische Menschen, mit Stöcken, Hut und schwingenden Reifen,  Menschengruppen, spielenden Kindern, Kinderwagen, ein Reiter und fremde entgegenkommende Hunde haben wir organisiert und forderten die Prüflinge heraus. Nichts hat sie aus der Ruhe bringen können, auch als das Ganze ohne Leinensicherung  abgefragt wurde.

Die beiden Prüferinnen vom BHV haben wir sehr zufrieden gestellt. Gudrun und ich waren sehr stolz . Anschließend fuhren wir  zum Parkplatz an der Alten Brauerei in Northeim. Dort zeigten alle  ihr Benehmen beim Ein- und Aussteigen am Auto.

Dann ging es in die Stadt, wo die Hunde und Menschen zeigen sollten, dass sie sich auch in Stresssituationen gut zu benehmen wissen.  Fahrstuhlfahren, auf Treppen sich Frauchens Tempo anpassen, im Citycenter die eingegrenzten Räumlichkeiten aushalten, alles klappte, denn es wurde schließlich vorher geübt. Zum Abschluss kehrte man dann ein um etwas zu essen und zu zeigen, dass die Hunde auch mal  1 Stunde  ruhig neben ihren Menschen liegen bleiben können - sie waren sowieso total erschöpft -  und um endlich die Prüfungsergebnisse zu erfahren. Alle 8 Teilnehmer bestanden in Stufe 2, das heißt, dass der Hund auch unangeleint im Gehorsam steht und sich von seinem Menschen führen lässt.

Nach dem Erleichterungsseufzer und Frauchens Satz „Geschafft, jetzt kannst du wieder sein wie immer….“ sprang mir der kleine Balou von Kerstin Stolle prommt auf den Schoß  und küßte was das Zeug hält. Die Erleichterung und die Freude gemeinsam etwas geschafft zu haben stand ihm und allen ins Gesicht geschrieben. 

Dabei waren  Vanessa Löbert mit Mette, Karin Esche mit Joy, Beate Henning mit Eddy, Corinna Meyer mit Laika, Annika Drewitz mit Bolle, Katja Lisson mit Chani, Kerstin Stolle mit Balou und Ellen Hintze mit Pearl.

Ihr ward eine supertolle Gruppe und uns hat es viel Spass mit euch gemacht. Dank auch an die beiden Prüferinnen, die einerseits sehr unterschiedlich, aber jede auf ihre Weise freundlich waren und sehr gerecht geurteilt haben.

Mehr Fotos gibts demnächst im Menü unter Hundeführerschein

 

gesichtsauer.gifund nun noch was ganz anderes

Zu unserem heutigen Welpenelternabend am 17.4. hatten sich 7 Teilnehmer angekündigt, nur 2 , die Zweibeiner von Chico kamen.   Ich finde es sehr schade, dass nicht einer von den angemeldeten Personen rechtzeitig zum Telefon greifen und absagen kann. Wir hätten sicherlich einen anderen Termin gefunden.

Wie Ihr euch sicher vorstellen könnt, ist auch für mich Sonntag und ich setze diesen Wochentag an, weil da die meisten kommen können und ich habe übrigens eigentlich sonntags frei. Mein einziger wirklich freier Wochentag.  Ich heize die Räume, ich stelle Infomaterial zum Mitnehmen her, fotokopiere und ich bereite mich vor , stelle Labtop und Beamer bereit, suche Filmsequenzen zusammen um einiges verständlicher zu  machen, koche Kaffee............

und dann bau ich alles wieder ab, denn am nächsten Morgen will das Team der Frühförderstelle in den Seminarraum und hat natürlich kein Interesse an den Hunde- Themen die ich an die Wand gehängt habe.... Ich bin total sauer und habe überhaupt keine Lust mehr mich zusätzlich zu den Gruppenstunden zu engagieren. Andere Hundeschulen lassen sich solche Abende bezahlen und wahrscheinlich ist das der Weg nach dem Motto "was man bezahlen muss ist auch was wert, was nix kostet nicht."  In diesem Sinne gehe ich schmollend ins Wochenende.

Gisela

 
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