29.6.2012, Seminar Tierkommunikation, Fotos aus den Gruppen

29.6.2012,  harte Wochen und ….  ein sonderbares Seminar….. 

                    und Fotos aus den Gruppen . 

dsc_0008klein.jpgDiese 2 letzten Wochen hatten es wirklich in sich. Gut, dass die Hundeschule nicht meinen Lebensunterhalt finanziert, sondern mein Vergnügen ist und ich immer wieder neu überlegen kann, ob ich weitermachen will oder nicht.  Ich hoffe hier , mit Gudrun zusammen, etwas vermitteln zu können was zu mehr Miteinander führt, zu mehr Akzeptanz, zu mehr Geduld, manchmal auch zu einer anderen Sichtweise dem Tier gegenüber. Mehr geht wohl nicht, denn, dass Hund und Mensch in gleichberechtigter Kooperation miteinander leben ist ja eher unrealistisch und verträumt – oder???

 

Aber es sollte wenigstens möglich sein , wenn unterschiedliche Arten miteinander leben sollen, dass bei der Lebensgestaltung  ALLE  mit einbezogen werden und ihre arttypischen Bedürfnisse mit berücksichtigt werden.

 

dsc_0023klein.jpgOft ist aber das Tier am falschen Ort, weil sich bei der Anschaffung keiner wirklich Gedanken gemacht hat, was es braucht um glücklich zu sein. Der Mensch hat sich mit dem Hund einen Wunsch erfüllt, oft aus einer Laune heraus, manchmal etwas blauäugig mit naiven Vorstellungen. Schnell merkt dann der eine oder andere, dass die Zeit eigentlich gar nicht reicht um dem Tier gerecht zu werden. Davon abgesehen, dass mancher gar nicht weiß, was es bedeutet einem Hund die Menschenwelt zu erklären.

 

Treten die ersten Probleme auf, neigt Mensch dann dazu, nach dem Zauberspruch zu suchen, der aus dem Tier das macht, was man eigentlich gebraucht hätte:  einen dsc_0027klein.jpgGartenzwerg, einen bedürfnisfreien Bettvorleger, einen Handschmeichler, einen Prügelknaben, einen Lückenfüller, einen Gesellschafter, eine Brosche, einen Sklaven, einen Heimtrainer, ein Aushängeschild…. aber um Himmels Willen keinen Jäger, Wächter, kein Raubtier mit Reißzähnen, was ein Hund in seiner Seele ja immer bleibt!

 

Wenn man bedenkt, dass die meisten Probleme, die Menschen mit ihren Hunden haben, selbstgemacht sind, aber in der Regel allein der Hund die Zeche bezahlen muss, dann gruselt es einen schon manchmal. Was wir, die Krone der Schöpfung,  ihnen alles antun und zumuten ist traurig. Allein das Halsband ist eine Zumutung. Niemand würde sein Kleinkind am Halsband führen, wenn es Leinenzwang für Kinder gäbe. Niemand würde daran rumrucken, wenn das Kleinkind freudig auf seinen Kindergartenkumpel zurennt. Niemand würde seinem Kleinkind in die Seite treten, wenn es unerlaubter Weise vom Tisch aufsteht. Jeder, auch unerfahrene Eltern würden ihr Kind ansprechen, ihm erklären was es tun soll und zwar in seiner Muttersprache, damit es auch versteht. Und wenn es Sprache noch nicht versteht, dann versucht man  mit Gesten und mit Vormachen etwas zu verdeutlichen.

 

dsc_0030klein.jpgGenau das versuchen wir zu vermitteln: Einfühlungsvermögen, Mitgefühl, Vorausdenken, Geduld, Lehren in kleinen Schritten, Loben, annehmbar Grenzen setzen, Fehlertoleranz, Wertschätzung, Respekt, Körpersprache, die der Hund versteht, Grundwissen.

 

Den absolut gehorsamen Hund, der vergisst, dass er ein Hund ist, den wollen wir hier eigentlich nicht. Ein gesunder Grundgehorsam bedeutet nicht, dass der Hund im Stechschritt, wie ein Soldat, neben seinem Menschen „Fuss“ gehen kann. Grundgehorsam basiert auf Vertrauen und eine freudvolle Lehrlingszeit für den Hund.  Es macht mich  traurig, wenn sich ein Hund super entwickelt, leichtführig ist und freundlich und nur weil er pubertär manchmal in die  Warum-Frage-Phase rutscht ungerecht gemaßregelt wird.

   

dsc_0048klein.jpgUnd dann fragt auch noch jemand wieso ich so einen Quatsch anbiete wie das Seminar Tierkommunikation. „Das ist doch esotherisch!!!“

 

Ja, ich verstehe die Reaktion, das war bei mir vor einpaar Jahren auch noch so. Aber der Verstand und die Logik ist nicht alles, denn sie reichen  ja offensichtlich nicht aus, sich so zu verhalten, dass man anderen Lebewesen und der Natur nicht schadet. Wenn wir mit Tieren, Bäumen und anderen Arten sprechen könnten wäre es leichter. Das können wir aber nicht, nicht mehr, denn uns fehlt die starke Verbindung zur Natur, wie sie noch in alten Eingeborenen-Volksstämmen verbreitet ist.

 

dsc_0052klein.jpgJede Veränderung beginnt im Kopf und ich finde wir sollten uns auf die Suche machen nach mehr Verständigungsmöglichkeit zwischen den Arten.

 

Mit dem Clicker sind wir ja schon ziemlich bemüht dem Tier die Verständigung mit uns zu vereinfachen. Aber warum soll es nicht noch direktere Möglichkeiten geben miteinander in Kontakt zu treten. Was da zwischen uns und dem Tier manchmal passiert ist so grandios, wenn man es denn sehen will oder erkennen will. Natürlich sprechen sie keine Worte, aber dennoch sagen sie uns ja etwas.

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Wo fängt Telepathie an und wo hört Einfühlungsvermögen auf? Tiere spiegeln unsere dsc_0054klein.jpgVerhaltensweisen, übernehmen Stimmungen, lesen Gedanken und reagieren bevor man sie ausgesprochen hat. Jeder, der mit seinem  Tier bewusst lebt , hat das schon erlebt. Sie spüren wenn ihr Mensch nach Hause kommt, lange bevor er zu sehen oder zu hören ist , sie übernehmen Krankheiten, damit wir uns wieder aufrappeln und stark werden, darüber kann ich eine eigene Geschichte erzählen. Vielleicht ein andermal…

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Hierzu vielleicht ein Buchtipp: Rupert Sheldrake „Der siebte Sinn der Tiere“

 

dsc_0101klein.jpgAlso, es gibt mehr als Worte, da sind wir uns doch einig, oder? Nennen wir es doch einfach eine lautlose, wortlose, intuitive Kommunikation mit einem anderen Lebewesen. Alles was wir von ihnen aufnehmen und empfangen werden wir dennoch in Worte übersetzen, denn das ist ja unsere Sprache und unsere Möglichkeit uns mitzuteilen.

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Ich verspreche mir von dem Seminar, dass die Teilnehmer genau da abgeholt werden wo sie in ihren intuitiven Möglichkeiten stehen und mit mehr Möglichkeiten des Einfühlens und des Wahrnehmens nach Hause gehen.

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dsc_0110klein.jpgIch glaube, wir können lernen Eindrücke, Bilder, Gefühle und Gedanken die uns im Umgang mit unserem Tier von diesem  "übermittelt" werden (oder die einfach so kommen, wenn man eben von Telepathie nix wissen will), mehr zuzulassen und anzunehmen, für uns zu übersetzen , also einfach dem Bauchgefühl zu vertrauen.

 

(Jedenfalls weiß ich jetzt, aus zuverlässiger Quelle, dass mein Huhn Olga kein Huhn sein will. Sie würde lieber ab und zu allein sein und zieht sich dann gerne unter meinen Schreibtisch zurück oder sitzt auf dem warmen Leptop…..;-))

 

 

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